Schweizer Landesmuseum: Schmuck von antiken Trauringen bis modernen Medaillons

Einleitung zur Sammlung in Zürich: Schmuck, Trauringe und Medaillons

Bei den im Schweizer Landesmuseum in Zürich ausgestelltem Schmuck handelt es sich um Stücke die entweder in der Schweiz hergestellt wurden oder zumindest in der Schweiz getragen wurden. Thematische Schwerpunkte liegen dabei auf an den Fingern getragenen Ringen und Trauringen und Eheringen sowie Broschen und Medaillons. Zeitlich gesehen stammen die meisten Stücke aus aus dem 18.-21. Jahrhundert. Im Wachsen begriffen ist besonders die Anzahl der Schmuckobjekte des  21. Jahrhunderts.  Die Schmucksammlung umfasst ca. 1300 Schmuckstücke, Trauringe, Partnerringe, Eheringe, Medaillons und Schmuckanhänger.

Sammlungsschwerpunkte der Sammlung in Zürich: Trauringe, Eheringe, Medaillons und Schmuckanhänger

Schmuckanhänger und Medaillon
Schmuckanhänger und Medaillon

Das besondere Augenmerk der Sammeltätigkeit liegt auf dem Schweizer Schmuckschaffen der letzten 100 Jahre. Berühmte Goldschmiede und Goldschmiedinnen die in der Sammlung vertreten sind finden sich in der folgenen Aufzählung

  • A.Riklin-Schelbert
  • G.Apotheker-Riggenbach
  • J. Dahm
  • Max Fröhlich
  • B.Moser
  • V. Sieber-Fuchs

Die Schweiz hat immer wieder  herausragende Goldschmiedinnen, Goldschmiede und Juweliere hervorgebracht die, auch international, über ein hohes Renommee verfügen.

Da sich kein anderes Museum in der Schweiz schwerpunktsmässig mit Schmuck beschäfftigt ist es das erklärte Ziel des Landesmuseums  diese Sammlung stetig weiter auszubauen.

Video über Schmuck, Trauringe und Medaillons im Zürcher Landesmuseum

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=aPWFae1yUzQ[/youtube]

Das Verlassen von den edlen Materialien wie Gold und Edelsteinen hin zu Materiallien des täglichen Lebens, die Propagierung des Schmucks als Zeichensetzung und der Weg vom gefälligem Schmuckstück zum Schmuckobjekt sind entscheidende Entwicklungsschritte im Schmuckschaffen des 20. Und frühen 21. Jahrhunderts. Goldschmiedinnen und Goldschmiede untersuchen und verarbeiten das Gesehene, Erlebte, um dann diese Erfahrungen in der Form von Schmuck eine Gestalt und einen Körper zu verleihen.  Dieses Aufspüren von Gefühlen und Eindrücken ist im Schmuckbereich ganz besonders wichtig,  weil der Besitzer auch Träger ist und sich nur etwas zu eigen machen kann, was auch der persönlichen Befindlichkeit gerecht wird. Der Schmuck als integraler Bestandteil der Gesamterscheinung eines Menschen reagiert in starkem Masse auf den Zeitstil und Modetrends. Er trägt in hohem Masse zum Prestige der Trägerin bzw. des Trägers bei.

Diese Entwcklung des Schmuckes wird in dieser in Zürich Sammlung umfassen und sehr schön dokumentiert. Die Eheringe aus verschiedenen Zeiten sind dabei die Paradestücke der Sammlung